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pleurs bébé

Das Schreien von Säuglingen: Diese biologische Sprache verstehen

Les Pleurs du Nourrisson : Causes, Réponses et Quand Consulter - Treelys®

Warum weinen Babys so viel?

Weinen ist die einzige Sprache, die ein Neugeborenes hat, bevor es die ersten Worte spricht. Es ist keine Fehlfunktion, sondern ein perfekt funktionierendes Kommunikationssystem. Bei einem Baby, das Hunger, Unbehagen oder Müdigkeit noch nicht anders ausdrücken kann, ist Weinen die erwartete biologische Reaktion.

Der Höhepunkt des Weinens zwischen 6 und 8 Wochen

Die Menge des Weinens nimmt nach der Geburt allmählich zu, erreicht einen Höhepunkt zwischen 6 und 8 Wochen und nimmt dann zwischen 3 und 4 Monaten deutlich ab. Diese Kurve wird in der pädiatrischen Literatur seit den Arbeiten des kanadischen Forschers Ronald Barr über die Säuglingsentwicklung konsistent beschrieben. Sie betrifft die überwiegende Mehrheit der Babys, unabhängig davon, ob sie identifizierte Koliken haben oder nicht.

Ein universelles Phänomen, kein Zeichen elterlichen Versagens

Dieser Höhepunkt tritt in Kulturen mit sehr unterschiedlichen Tragepraktiken und Reaktionen auf Weinen auf. Dies deutet auf einen entwicklungsbedingten Ursprung hin und nicht auf eine direkte Verbindung zur Art und Weise, wie Eltern auf ihr Kind reagieren. Ein Baby, das mit 6 Wochen viel weint, signalisiert keinen Erziehungsfehler.

Die Zeit des violetten Weinens (PURPLE Crying)

Das Programm „Period of PURPLE Crying“, das in den Vereinigten Staaten vom National Center on Shaken Baby Syndrome entwickelt wurde, fasst die Merkmale dieser Phase in einem pädagogischen Akronym zusammen. Es wird heute von mehreren Kindergesundheitsorganisationen übernommen, um Eltern zu beruhigen und Erschöpfung vorzubeugen.

Was jeder Buchstabe des Akronyms bedeutet

P für Peak (Höhepunkt) um 2 Monate, U für Unexpected (unerwartet), R für Resists soothing (Widerstand gegen Beruhigung). P für Pain-like face (schmerzähnliches Gesicht), L für Long lasting (lang anhaltend), E für Evening (Abendliches Weinen). Dieser Raster hilft, eine normale Episode von einem Warnsignal zu unterscheiden.

Die verschiedenen Arten des Weinens entschlüsseln

Hungerweinen ist oft rhythmisch und zunehmend, während Schmerzweinen plötzlich und scharf beginnt. Müdigkeitsweinen geht häufig mit Augenreiben und Gähnen einher. Kein Elternteil erkennt diese Nuancen sofort: Sie werden mit der Zeit und Beobachtung gelernt.

Wie Sie auf das Weinen Ihres Babys reagieren können

Es gibt keine universelle Methode, die für jedes Kind funktioniert. Einige Ansätze werden jedoch regelmäßig in den Empfehlungen von Fachleuten der frühkindlichen Bildung erwähnt.

Kontakt und Bewegung

Das Tragen am Körper der Eltern, Hautkontakt und rhythmisches Schaukeln beruhigen einen Großteil der Säuglinge. Diese Gesten reproduzieren die im Mutterleib bekannten Empfindungen: Wärme, Bewegung, Herzschläge.

Weißes Rauschen und kontinuierliche Geräusche

Ein kontinuierliches und gleichmäßiges Geräusch, wie das eines Haartrockners oder einer Waschmaschine, kann bei einigen Babys eine beruhigende Wirkung haben. Dieser Mechanismus ist wissenschaftlich noch nicht gut erklärt, aber seine Anwendung ist von Kinderärzten weithin dokumentiert.

Die Grenzen der Beruhigung akzeptieren

Manches Weinen hört trotz aller vernünftigen Versuche nicht auf. Das Baby sicher abzulegen, zum Beispiel in ein Gitterbett, und sich ein paar Minuten zurückzuziehen, ist eine anerkannte und empfohlene Reaktion, wenn die Anspannung bei den Eltern steigt.

Wann Sie einen Arzt konsultieren sollten

Die Mehrheit des Weinens gehört zur normalen Entwicklung des Säuglings. Bestimmte Anzeichen erfordern jedoch eine schnelle ärztliche Untersuchung.

Warnzeichen

Fieber bei einem Baby unter drei Monaten, ungewöhnliches schrilles Weinen, ausgeprägte Lethargie, anhaltende Nahrungsverweigerung oder eine Veränderung des gewohnten Verhaltens erfordern einen Arztbesuch. Im Zweifelsfall ist ein Anruf beim Kinderarzt oder bei einer Elternberatungsstelle der sicherste Weg.

Diese Zeit ohne Erschöpfung überstehen

Die ersten Wochen mit einem Baby, das viel weint, sind anstrengend für den Schlaf der Eltern und ihr allgemeines Gleichgewicht. Die Anerkennung der mentalen Belastung hilft, ohne Schuldgefühle um Hilfe zu bitten. Manche Eltern durchleben auch eine emotional schwierigere Phase: Die Anzeichen des Baby-Blues und der postpartalen Depression sollten bekannt sein, um sie rechtzeitig zu erkennen.

Beruhigende Routinen von Anfang an helfen auch, die Häufigkeit des durch Müdigkeit verursachten Weinens zu reduzieren. Eine ruhige Zeit auf dem Boden, auf einer geeigneten Spielmatte, kann Teil dieses Rituals sein, nachdem das intensivste Weinen vorüber ist. Für alle Fragen zur täglichen Begleitung steht Ihnen unser Team über die Kontaktseite zur Verfügung.

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