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droit à l'image

Babyfotos online: Wo sollte man die Grenze ziehen?

Smartphone posé face contre table à côté d'un album photo relié, lumière douce, univers Treelys®

Ein Foto seines Babys zu teilen, scheint harmlos. Dennoch handelt es sich um eine Entscheidung, die an seiner Stelle getroffen wird und deren Auswirkungen weit über die Kindheit hinausreichen.

Was der französische Rechtsrahmen vorsieht

In Frankreich wird das Bild einer Person durch das Recht auf Achtung der Privatsphäre geschützt. Dieses Recht gilt ab der Geburt.

Die Eltern üben dieses Recht im Namen des Kindes und in dessen Interesse aus. Das bedeutet, dass die elterliche Genehmigung kein Freibrief ist: Sie muss dem Kind dienen, nicht nur den Eltern.

Eine gemeinsame Verantwortung

Für die Veröffentlichung ist die Zustimmung beider Eltern erforderlich. Bei Uneinigkeit ist Vorsicht geboten.

Diese Regel gilt auch für Angehörige. Großeltern und Freunde veröffentlichen manchmal etwas, ohne darüber nachzudenken. Unser Artikel über den Platz der Großeltern befasst sich mit diesen familiären Abstimmungen.

Die konkreten Risiken

Die Dauerhaftigkeit

Ein veröffentlichtes Bild kann kopiert, indexiert und nur schwer entfernt werden. Es kann zehn Jahre später in einem Kontext wieder auftauchen, den Sie nicht gewählt haben.

Die Zweckentfremdung

Kinderfotos werden regelmäßig heruntergeladen und außerhalb ihres ursprünglichen Kontexts wiederverwendet. Bade-, Strand- oder Wickelfotos sind besonders gefährdet.

Unbeabsichtigte Daten

Ein Foto verrät oft mehr als nur sein Motiv. Der Name der Schule auf einem Rucksack, ein Straßenschild, eine erkennbare Fassade oder die Uniform einer Kinderkrippe.

Die Metadaten können außerdem die GPS-Position enthalten. Überprüfen Sie die Einstellungen Ihres Geräts.

Sieben einfache Regeln

  • Keine Fotos eines nackten Babys, in Windeln, beim Baden oder auf dem Töpfchen.
  • Kein erkennbares Gesicht in öffentlich zugänglichen Veröffentlichungen.
  • Keine Angaben zu Ort, Schule oder regelmäßigen Zeiten.
  • Veröffentlichungen auf einen tatsächlich bekannten Personenkreis beschränken.
  • Die Geolokalisierung von Fotos deaktivieren.
  • Angehörige ausdrücklich darum bitten, ohne Zustimmung nichts zu veröffentlichen.
  • Regelmäßig löschen, was online keinen Grund mehr hat.

Diese Regeln verlangen nicht, auf das Teilen zu verzichten. Sie verlangen, es zu begrenzen.

Alternativen zum öffentlichen Teilen

Ein privates gemeinsames Album erfüllt denselben Zweck, ohne das Kind der Öffentlichkeit auszusetzen. Eine geschlossene Chatgruppe eignet sich für die Großeltern ebenfalls gut.

Das gedruckte Album hat einen Vorteil: Es vervielfältigt sich nicht von selbst. Außerdem entsteht ein Gegenstand, den das Kind später selbst in die Hand nehmen kann.

Eine Frage der mentalen Belastung

Ein eigenes Konto für das Kind zu pflegen, wird schnell zu einer unausgesprochenen Verpflichtung. Es ist eine zusätzliche Aufgabe, die selten mitgerechnet wird.

Unser Artikel über die mentale Belastung von Eltern befasst sich mit diesen unsichtbaren Verpflichtungen.

Und später?

Im Alter von etwa sechs oder sieben Jahren kann ein Kind seine Meinung zu seinem eigenen Bild äußern. Diese Meinung verdient es, angehört zu werden, auch wenn sie rechtlich nicht bindend ist.

Das Kind danach zu fragen, ist eine wichtige Lernerfahrung. Es vermittelt ihm, dass seine Zustimmung zählt.

Das Wichtigste

  • Das Bild des Kindes ist ab der Geburt geschützt.
  • Bade-, Wickel- und Nacktfotos werden nicht veröffentlicht.
  • Ein Foto verrät oft einen Ort oder eine Gewohnheit.
  • Private Alben bieten dasselbe Vergnügen ohne öffentliche Sichtbarkeit.

Bei Treelys® wenden wir dieses Prinzip auf unsere eigenen Bilder an: kein erkennbares Gesicht eines Kindes. Unsere Über-uns-Seite erläutert diese Linie, und unsere FAQ beantwortet häufige Fragen.

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