Unfälle des täglichen Lebens machen keine Schlagzeilen. Dennoch sind sie in Frankreich die häufigste Todesursache bei Kindern im Alter von 1 bis 14 Jahren. Santé publique France überwacht diese Unfälle und veröffentlicht regelmäßig Daten, die dabei helfen, die tatsächlichen Risiken einzuordnen.
Was unter einem Unfall des täglichen Lebens zu verstehen ist
Ein Unfall des täglichen Lebens ist ein unbeabsichtigter Unfall, der weder am Arbeitsplatz noch im Straßenverkehr passiert. Dazu zählen Unfälle im Haushalt, in der Schule, beim Sport und in der Freizeit.
Bei Kleinkindern überschneidet sich diese Kategorie weitgehend mit Haushaltsunfällen. Das Zuhause ist schließlich der Ort, an dem Kinder unter drei Jahren den größten Teil ihrer Zeit verbringen.
Die wichtigsten Zahlen der französischen Überwachung
Santé publique France erfasst jedes Jahr mehr als 200 Todesfälle bei Kindern unter 15 Jahren, die auf solche Unfälle zurückzuführen sind. Die Behörde schätzt außerdem, dass jährlich etwa 2,4 Millionen Arztbesuche und Behandlungen von Kindern dieser Altersgruppe damit zusammenhängen.
Eine Untersuchung der Notaufnahmebesuche über fünf Jahre
Zwischen 2014 und 2018 wurden in sieben an der Überwachung beteiligten Krankenhäusern 208.735 Notaufnahmebesuche aufgrund eines Unfalls des täglichen Lebens erfasst. Das entspricht in dieser Stichprobe etwa 41.000 Besuchen pro Jahr.
Die höchsten Häufigkeiten betreffen zwei Lebensphasen. Die erste liegt zwischen 1 und 3 Jahren, die zweite zwischen 10 und 13 Jahren.
Der Schweregrad variiert je nach Alter und Unfallmechanismus
Kinder unter einem Jahr werden nach ihrem Besuch in der Notaufnahme häufiger stationär aufgenommen. In dieser Altersgruppe liegt die Rate bei 11 %, gegenüber 4 bis 6 % bei älteren Kindern.
Nach Unfallmechanismus führen Erstickungsfälle in 18 % der Fälle zu einer stationären Aufnahme. Bei Kontakt mit einem chemischen Produkt liegt der Anteil bei 19 %, wodurch diese Situationen bei vergleichbarem Fallaufkommen zu den schwerwiegendsten zählen.
Bei den Jüngsten dominieren Stürze
Der Sturz ist der häufigste Unfallmechanismus, insbesondere bei den jüngsten Kindern. Er kann von einem Möbelstück, einem Wickeltisch, einem Bett oder einer Treppe aus erfolgen.
Drei einfache Maßnahmen mit großer Wirkung
Ein Baby niemals allein auf einer erhöhten Fläche zu lassen, ist nach wie vor die einfachste Regel. Ein Treppenschutzgitter, das oben und unten an der Treppe angebracht wird, verhindert das zweithäufigste Szenario.
Außerdem verringert ein stoßdämpfender Boden die Auswirkungen von Stürzen aus geringer Höhe, die beim Laufenlernen auftreten. Aus diesem Grund haben wir für unsere wende- und faltbare Krabbeldecke einen 15 mm dicken XPE-Schaumstoff gewählt.
Das Baden und Haushaltsprodukte
Beim Baden bestehen zwei unterschiedliche Risiken: Ertrinken und Verbrühungen. Santé publique France weist darauf hin, dass ein Kind im Wasser ständig und in Reichweite beaufsichtigt werden muss.
Eine stabile Badewanne in geeigneter Höhe verringert riskante Handgriffe. Unsere faltbare Badewanne mit Gestell verfügt aus diesem Grund über ein Thermometer und einen Ablaufschlauch.
Haushaltsprodukte sollten dagegen erhöht aufbewahrt und niemals in eine Lebensmittel- oder Getränkeflasche umgefüllt werden. Diese Verwechslung erklärt einen erheblichen Teil der Vergiftungen bei Kindern.
Informiert bleiben und bewusst entscheiden
Die Überwachung von Rückrufen von Babyprodukten ergänzt diese alltäglichen Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll. Zu wissen, wie man ein Qualitätsprodukt erkennt, hilft ebenfalls dabei, instabile oder schlecht konzipierte Modelle auszusortieren.
Die Gestaltung des Raumes ist ebenso wichtig wie die Ausstattung, wie wir in unserem Artikel über die Einrichtung des Babyzimmers erläutern. Unser Produktansatz wird auf unserer Über-uns-Seite ausführlich beschrieben.
Quellen
Santé publique France, Unfälle des täglichen Lebens bei Kindern unter 15 Jahren in Frankreich, Überwachung der Notaufnahmebesuche 2014–2018 und Mortalitätsdaten.