Das Baden dient in erster Linie der Hygiene, ist für das Baby aber auch eine intensive Zeit voller Sinneseindrücke. Temperatur, Bewegung des Wassers und taktile Empfindungen verbinden sich dabei ganz natürlich.
Eine multisensorische Erfahrung
Im Wasser nimmt das Baby am gesamten Körper einen anderen Druck wahr, ähnlich der relativen Schwerelosigkeit, die es im Mutterleib kannte. Dieses besondere Gefühl kann beruhigend wirken, sofern die Wassertemperatur stabil und angenehm bleibt.
Die Rolle von Geräuschen und Bewegung
Das Plätschern des Wassers und die Bewegungen des Körpers in der Badewanne sprechen auch das Gehör und den Gleichgewichtssinn an. Diese maßvollen Reize tragen zur ganzheitlichen Entwicklung des Kindes bei.
Eine sichere Umgebung schaffen
Damit das Baden eine entspannte Zeit des Entdeckens bleibt, steht die Sicherheit an erster Stelle. Eine stabile faltbare Badewanne mit Gestell in geeigneter Höhe reduziert die körperliche Belastung für die Eltern und sorgt für eine sichere Lagerung des Babys.
Es wird empfohlen, die Wassertemperatur stets zu prüfen, bevor das Kind hineingesetzt wird, idealerweise sollte sie zwischen 36 und 37 Grad liegen.
Nach dem Baden die Zeit des Entdeckens verlängern
Auch das Abtrocknen und Wickeln nach dem Baden bieten Gelegenheit für Körperkontakt und den verbalen Austausch mit dem Kind. Diese ruhige Zeit ergänzt ganz natürlich die Spielmomente auf dem Boden, zum Beispiel auf einer Krabbeldecke.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zum richtigen Alter für den Wechsel in eine Erwachsenenbadewanne oder in unserem Artikel über die Entwicklung des Tastsinns. Bei Fragen besuchen Sie unsere FAQ.